Der Arbeitsplatz ist nicht mehr nur der Ort, an den wir morgens gehen, sondern steht auch für die Arbeit, die wir machen, und die sozialen Kontakte, die wir pflegen.

Neue Generationen setzen voraus, dass sie von überall – innerhalb und außerhalb des „Bürogebäudes“ – arbeiten können. Und sie verlassen sich dazu auf aktuelle Technologien.

Laut Forbes wird die zwischen 1980 und 2000 geborene Millennium-Generation bis 2020 ca. 50% der (US) Belegschaft und bis 2025 sogar 75% ausmachen. Sie sind mit Mobilgeräten und sozialen Netzwerken aufgewachsen und sind wie keine andere Generation zuvor mit Technologie verbunden: 53% der Millennium-Generation würde lieber auf ihren Geruchssinn als auf ihre Technologie verzichten.

Auch in Bezug auf Arbeitsethik unterscheiden sich ihre Prioritäten und Erwartungen von den vorherigen Generationen. Die Millennium-Generation misst die Produktivität an der erledigten Arbeit und nicht an der Zeit, die sie im Büro verbringt. Außerdem würden 45% sich für einen flexibleren Arbeitsplatz anstatt für mehr Gehalt entscheiden. Der große Einfluss dieser Millennium-Generation auf Ältere sorgt dafür, dass dieser aufgabenorientierte, informellere Ansatz sich auch auf den Rest der Belegschaft ausdehnt.

Was bedeutet das nun für Sie?

Es ist an der Zeit, die Arbeitsumgebung zu überdenken

Unternehmen und Arbeitsplatzmanager sollten die digitale und gemeinschaftliche Art und Weise der heutigen Welt sowie die damit einhergehenden neuen Möglichkeiten mit offenen Armen aufnehmen. Tun sie dies nicht, müssen sie auf Spitzentalente und Wettbewerbsvorteile verzichten.

Nehmen wir Julie, 26 Jahre, als Beispiel. Nach dem Wechsel von der Universität ins Arbeitsleben hatte sie die festen Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr sowie die Vorgabe ihres ersten Arbeitgebers, immer am Schreibtisch sein zu müssen, schnell satt. Sie sehnte sich nach einer Veränderung. Jetzt arbeitet sie für ein Unternehmen, das intelligentes Arbeiten fördert und ihr die Freiheit lässt, von überall zu arbeiten. Wenn sie sich mit Mitarbeitern besprechen möchte, geht sie ins Büro.

Beim Betreten des Gebäudes kann sie mithilfe des Anzeigekiosks am Eingang sofort ein freies Besprechungszimmer reservieren. Das Display wird über die Belegungssensoren im Gebäude mit Echtzeitdaten versorgt, damit die Gebäudeinformationen immer aktuell sind. Nach der Besprechung verliert sie keine Zeit bei der Suche nach einem freien Arbeitsplatz. Über ihre mobile App kann sie sich einen optimalen Platz im offenen Arbeitsbereich oder einen Büroraum für konzentriertes Arbeiten suchen.

Über Internetkonferenzen kann sie ihre Arbeit mit Teams überall auf der Welt teilen. Da einige Teammitglieder in sehr unterschiedlichen Zeitzonen leben, ist es praktisch, dass sie sogar von zu Hause Dokumente teilen und gemeinsames Brainstorming über virtuelle Desktop-Sharing-Tools machen kann.

Während der Arbeitszeiten hat Julie kein Problem, den richtigen Arbeitsplatz zu finden, da das Büro so ausgelegt ist, dass es Möglichkeiten für alle Arten von Aktivitäten bietet und somit die Anforderungen von 4 Generationen erfüllt, die unter einem Dach arbeiten. Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 und Geräuschpegel) werden von Sensoren erfasst und geben Julies Arbeitsplatzmanager somit die Möglichkeit, den Komfort am Arbeitsplatz zu verbessern und Energie zu sparen. Sensoren liefern Nutzungsdaten an Dienstleistungsanbieter, damit Reinigungs- und Wartungsarbeiten genau da ausgeführt werden können, wo es am dringendsten nötig ist.

Der Arbeitsplatz von Julie ist für die zweckorientierte Belegschaft der Millennium-Generation ausgelegt und nutzt die Möglichkeiten, die durch Technologien und das Internet der Dinge verfügbar sind. Es ist ganz eindeutig ein Beispiel, das Schule machen sollte. Die Frage ist jedoch: Wo fangen wir an?

Von Anfang an das Ziel vor Augen haben

Technologie ist ein Mittel zum Zweck. Denken Sie zunächst an Ihre Ziele, bevor Sie etwas anderes machen. Nach welchen Erkenntnissen und Ergebnissen suchen Sie? Wo erhalten Sie den größten Mehrwert? Sobald Sie diese Ziele festgelegt haben, können Sie nach den passendsten Technologiehilfsmitteln suchen, um die erforderlichen Daten zu erfassen und dann zu nutzen. Berücksichtigen Sie alle Arten der Zusammenarbeit, die Sie ermöglichen möchten, sowie das Ergebnis für die Mitarbeiter, Arbeitsplatzmanager und Dienstleistungsanbieter.

Und dabei geht es nicht nur um Sensordaten. Sie können andere Hilfsmittel wie Positionsbestimmung in Gebäuden für neue Benutzerszenarios einsetzen. Unterschätzen Sie außerdem nicht den Wert der in Ihrem Gebäude vorhandenen Daten (IWMS, Personalabteilung, Finanzen usw.), wenn diese mit IoT-Big Data in Verbindung gebracht werden.

Einige der häufigsten IoT-Szenarien in der Arbeitsplatzumgebung befinden sich in den Bereichen verbesserte Flächenbelegung, Mitarbeiterwohlbefinden, Energiemanagement und Mitarbeitererfahrung (sofortige Mitarbeiterrückmeldungen).

Machen Sie vor dem Einsatz der Technologie jedoch zunächst eine Realitätsprüfung: Sprechen Sie mit Fachleuten, die weitgehende Erfahrungen mit den besten Industriepraktiken haben und die potenziellen Vorteile beurteilen können.

Wir bei MCS Solutions begleiten Unternehmen auf dem Weg vom Sensor zum Mehrwert. Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren möchten, zögern Sie nicht, uns um ein Gespräch oder eine Vorführung zu bitten. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.