Gemeinsam verfasst von Raul Esparza, Senior Managing Director, Tri-State; IFM Regional Lead for GOS bei Cushman & Wakefield, und Koen Matthijs, CEO MCS Solutions.

ROI of smart workplaces

Technologische und kulturelle Kräfte formen die Natur der Arbeit um, in einem Arbeitsumfeld, das sich noch im Entstehen befindet. Von den CRE-Leitern wird erwartet, dass sie kostengünstige Arbeitsplätze schaffen, die talentierte Mitarbeiter anziehen, binden und motivieren. Der neue digitale Arbeitsplatz soll die vielfältigen und sich ändernden Bedürfnisse der Wissensarbeiter antizipieren, um ihre Arbeitszufriedenheit zu maximieren und um den Weg für Zusammenarbeit und Innovation frei zu machen.

Aber das ist Neuland, das mehrere Fragen aufwirft: Woher wissen wir, dass das, was wir tun, funktioniert? Ist der Mix aus Räumen, in denen man sich konzentrieren kann und Bereichen für die gemeinsame Arbeit die ideale Arbeitsplatzlösung? Benutzen die Menschen die Räume so, wie wir es uns vorgestellt haben? Sind sie aktiv genug? Sind sie gerne hier?

Intelligente Arbeitsplätze nutzen die Nutzungsdaten von Sensoren

Intelligente Arbeitsplätze auf Basis des Internet der Dinge (IoT) liefern die Daten damit Facility Manager diese Fragen endgültig klären können. Mit einer Reihe von Cloud-Sensoren und ausgeklügelten Analysefunktionen liefern intelligente Systeme Informationen darüber, wie Mitarbeiter Arbeitsbereiche nutzen. Diese Daten ermöglichen es Facility Managern, verschiedene Arten von Aktivitätsräumen hinzuzufügen oder abzuziehen, Arbeitsabläufe zu verbessern und die Raumnutzung zu optimieren.

Intelligente Arbeitsplätze bieten auch direkte Vorteile für die Mitarbeiter. Sie helfen ihnen, Arbeitsbereiche zu finden, die ihren Bedürfnissen entsprechen, die Möglichkeit die Beleuchtung und Temperatur nach ihren Wünschen einzustellen und eine reibungslose Verbindung zu Kollegen herzustellen. Für Führungskräfte der C-Ebene sollten die Vorteile intelligenter Arbeitsplatzanwendungen es einfach machen, sich für diese zu entscheiden.

Bei den Investitionen wollen die CFOs einen vorhersehbaren ROI erzielen. Bei intelligenten Gebäuden liegt dieser nachweislich in der Kostensenkung. Aber das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs mit Blick auf den wahren ROI.

In der Praxis sehen wir jedoch oft das Gegenteil: Die große Zahl an potenziellen Kosten- und Produktivitätsvorteilen kann den Business Case verkomplizieren, so dass sich Führungskräfte bei der Berechnung des Return on Investment (ROI) auf die falschen Werttreiber konzentrieren. Denn die größten Gewinne – die der Produktivität – sind auch am schwersten zu messen.

Der Text oben ist ein Auszug aus einem Papier über den Return on Investment von IoT-fähigen intelligenten Arbeitsplätzen. Sie können das vollständige Papier hier herunterladen.

Koen Matthijs ist CEO der MCS Solutions und Mentor der COBUNDU Smart Building platform. Er ist auch regelmäßiger Referent auf internationalen PropTech-Konferenzen.