Energiemanagement ist ein Kernthema für Unternehmen weltweit. Nicht nur, weil Verbesserungsmaßnahmen durch Energie-Monitoring Kosten senken, sondern auch, weil Nachhaltigkeit inzwischen ein wichtiges Thema für Unternehmen geworden ist und sie versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen und den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu senken.

Intelligente Gebäude sind eine Grundvoraussetzung für Energieeffizienz

Hier treten moderne, vernetzte intelligente Gebäude auf den Plan. Intelligente Gebäude sind mit drahtlosen Sensornetzen ausgestattet, die Nutzungsdaten in Echtzeit bereitstellen: Daten, die genutzt werden können, um die Bereitstellung von Diensten, den Komfort am Arbeitsplatz und die Nutzung von Ressourcen zu optimieren. Mit diesen intelligenten Gebäuden sind neue Szenarien möglich und sie können Energiemanagern die Einblicke verschaffen, um den Energieverbrauch auf Mikroebene anzupassen.

Das Analystenunternehmen Gartner sieht das Internet der Dinge (IoT) als Grundvoraussetzung für Energieeffizienz und schätzt, dass bis 2020 das industrieübergreifende IoT für Unternehmen (vernetzte Dinge in vielen Industriezweigen, z. B. HLK- und Gebäudemanagementsysteme) weltweit mit über 4,4 Mrd. Geräten verbunden sein wird.

Wie können Sie Ihre Gebäude intelligent machen?

Die Verwendung von Sensoren in Gebäuden ist nicht neu. Gebäude werden bereits seit Jahrzehnten mit Sensoren ausgestattet, die in HLK-Installationen und Gebäudemanagementsystemen zur Steuerung der Luftqualität, Temperatur, Beleuchtung usw. eingesetzt werden. Hierbei handelte es sich jedoch um eindimensionale, geschlossene Kreislaufsysteme. Die Daten waren vorhanden, versteckten sich jedoch hinter technischen Schranken und konnten nur unter großem Aufwand genutzt werden. Man könnte sagen, dass diese Gebäude nicht „dumm“ waren, jedoch auch nicht intelligent, da sie nicht auf integrierte Art und Weise kommunizieren konnten.

Dank Big Data und dem Internet der Dinge können die Daten, die früher in einigen Managementsystemen versteckt waren, heute in Echtzeit genutzt werden. Dazu werden erschwingliche, montagefreundliche Sensoren mit leistungsstarken drahtlosen Kommunikationsprotokollen genutzt, die keine teuren Kabel mehr erfordern. Und das Ergebnis? Gebäude können jetzt kommunizieren…

Sehen wir uns ein konkretes Beispiel an, um dies zu veranschaulichen: Traditionelle HLK-Sensoren können für eine angenehme Raumtemperatur sorgen und diese erhalten. Wo liegt jedoch der Vorteil, wenn niemand diesen Raum nutzt? Hier fehlt die Transparenz bezüglich der Energienutzung und Raumbelegung. Werden IoT-Sensoren (Smart Meter und Belegungssensoren) und eine Big Data-Plattform ins Spiel gebracht, kann ein Energie- oder Arbeitsplatzmanager sich das Gesamtbild ansehen und den Energieverbrauch anhand der gemessenen Realität genau anpassen.

Big Data, viele Chancen

Daten zum Energieverbrauch in Verbindung mit Daten zu Parametern wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 sowie die Anzahl an Personen im Gebäude oder Raum generieren Big-Data-Ströme, die einen anderen Ansatz für Analyse und Reporting erfordern. Big-Data-Plattformen, die mit leistungsstarken Engines und maschinellen Lernalgorithmen ausgestattet sind, können diese Daten verarbeiten und in eindeutige Berichte und visuelle Analysen umwandeln. Diese können dann in Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt werden, um Ihre Gebäude und Ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen.

MCS bietet intelligente Energiemanagementlösungen sowie ein Team aus Energiefachleuten und Datenspezialisten, damit Unternehmen die Möglichkeiten nutzen können, die das Internet der Dinge ihnen bietet. Wenden Sie sich an das Team, wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, wie Sie von Sensoren zu Wertsteigerungen kommen.