Es gibt viele Beweise dafür, dass die Arbeitsplatzumgebung – das Bürogebäude – Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter hat. Eine Sodexo/RICS-Studie aus 2015 belegt beispielsweise, dass eine verbesserte Arbeitsumgebung einen direkten, positiven Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter hat.

Die Mitarbeiterkosten machen normalerweise 90 % der Betriebskosten eines Unternehmens aus und alles, was die Fähigkeit der Mitarbeiter beeinträchtigt, produktiv zu arbeiten, sollte daher ein wichtiges Anliegen für jedes Unternehmen sein. So offensichtlich es klingen mag, die Realität sieht häufig anders aus: Arbeitsumgebungen, die einfach nicht geeignet sind oder die ständig wechselnden Anforderungen der modernen Mitarbeiter bezüglich Flexibilität, Zusammenarbeit und Dienste nicht erfüllen.

Es gibt viele Aspekte, die die Leistung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz beeinflussen. Es fängt damit an, dass kein geeigneter Raum für ein vertrauliches Kundengespräch verfügbar ist, und reicht bis zu dem Punkt, einen Mitarbeiter im Gebäude nicht ausfindig machen zu können. Diese vermeidbaren Probleme führen zu Zeitverlust und verminderter Produktivität. Weiterhin machen sich Mitarbeiter im Gebäude Sorgen über Temperatur, Luftqualität, Geräuschpegel und Beleuchtung. Der World Green Building Council veröffentlichte 2014 einen Bericht, der zeigt, dass diese Aspekte beträchtlichen Einfluss auf das Mitarbeitererlebnis und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz haben. Störende Geräusche führen beispielsweise zu einer verminderten Leistung von 66 %.

Das Mitarbeitererlebnis im Fokus

Zur Verbesserung des Mitarbeitererlebnisses ist es wichtig, dass Facilitymanager auf Probleme nicht mehr nur reagieren, sondern diese proaktiv vorhersehen und lösen. Drei wichtige Bereiche, die berücksichtigt und für den Nutzer verbessert werden müssen, sind Arbeitsplatzdesign, Dienstbereitstellung und Mitarbeiterhilfsmittel und -interaktionen.

Damit Manager erfolgreich sind, sollten sie drei Schritte befolgen: die Mitarbeiterzufriedenheit messen, um zu bestimmen, wo Verbesserungen nötig sind. Dazu können einige Hilfsmittel verwendet werden, zu denen Arbeitsplatzumfragen (z. B. Leesman Index), Analysen von Helpdesk-Beschwerden sowie Mikro-Befragungen gehören, damit Mitarbeiter sofort Rückmeldungen zu ihrer Arbeitsplatzerfahrung mithilfe von Buttons wie bei Facebook geben können.

Nach der Analyse der verfügbaren Informationen sollten die Facilitymitarbeiter dann an den Zufriedenheitsschrauben drehen. Durch die Installation drahtloser Sensoren erfassen sie Daten in Echtzeit und können die Dienstbereitstellung basierend auf Nutzung und Aktivitäten im Gebäude anpassen sowie die Flächennutzung durch die Mitarbeiter optimieren. Ein Sensor, der beispielsweise zeigt, dass ein Konferenzraum belegt ist, kann eine Work-Order auslösen, dass der Raum nach Abschluss der Besprechung gereinigt wird.

Damit der Schwerpunkt weiterhin auf der Mitarbeitererfahrung liegt und die Transparenz gesteigert wird, sollten Unternehmen mobile und Internet-Apps, intelligente Displays und interaktive Kioske einführen. Mit diesen interaktiven Hilfsmitteln können Benutzer auf die Informationen zugreifen, die von den Sensoren erfasst wurden, und sie dazu nutzen, herauszufinden, wo ein freier Arbeitsplatz oder Konferenzraum im Gebäude ist.

Nachdem Manager diesen Ansatz eingeführt haben, sollten sie umfassende Analysen und Datenvisualisierungen durchführen, um die Sensor- und Backoffice-Daten in Beziehung zu setzen und proaktiv daran zu arbeiten, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern.

Viele Vorteile

Der Einsatz von Sensoren verbessert nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit beträchtlich, sondern senkt auch die Gebäudemanagementkosten. Mit Sensoren können Unternehmen 15 % der Reinigungskosten einsparen und Arbeitsplatzbelegungssysteme können Mitarbeitern helfen, schneller freie Plätze zu finden und Unternehmen so 10.000€ Produktivitätsverluste einsparen.

Wir stellen uns für die Zukunft vor, dass die Verwaltung von Mitarbeitererfahrungen beträchtliche Fortschritte machen wird. Facilitymanager führen virtuelle Privatassistenten ein, die das Verhaltensmuster von Mitarbeitern analysieren und Richtlinien dazu erstellen, wie ihre Bedürfnisse am besten vorhergesehen und erfüllt werden können. Diese intelligente Technologie macht es auch möglich, ein Gebäude auf ganz neue Art und Weise für Mitarbeiter zu optimieren.

Weitere Informationen zu Arbeitsplatzmanagementsensoren von MCS Solutions und wie diese die Mitarbeitererfahrung verbessern finden Sie unter: https://www.mcssolutions.com/de/arbeitsplatzmanagement/.