Als eine CRE-/FM-Fachkraft koordinieren Sie den physikalischen (und immer digitaler werdenden) Arbeitsplatz und sind bestrebt, die sich ändernden Anforderungen heutiger Belegschaften mit verfügbarer Fläche und physikalischen Aktiva zu erfüllen. Es ist eine schwierige Aufgabe, die von Ihnen und Ihrem Team verlangt, mehrere Variablen unter einen Hut zu bringen, um die Funktionalität der Umgebung zu gewährleisten: Wartungsplanung, Dienstleistungsbereitstellung, Helpdesk und Work-Order-Ausführung, Energie-Monitoring, Flächen- und Umzugsmanagement usw.

Wachsende Domänenkonvergenz

Der Bedarf an Integration wird durch disruptive Trends am Arbeitsplatz noch verstärkt, die die Konvergenz zwischen den Domänen Immobilien-, Arbeitsplatz- und Facilitymanagement fördern:

  • Flexible Arbeitsplätze und intelligente Arbeitsansätze haben Einfluss auf Immobilieninvestitionen
  • FM-Strategien sind wichtig für die Art und Weise, wie Mitarbeiter arbeiten, und sie spielen eine immer wichtigere Rolle für die Markenbildung als Arbeitgeber (Employer Branding).
  • Entscheidungen bezüglich des Immobilienportfolios werden durch die Lebenszyklus-Gesamtkosten für Facilitymanagement beeinflusst

Damit Unternehmen mit der immer schneller werdenden Innovation Schritt halten können, empfiehlt die Analystenfirma Gartner ihnen im neuesten Bericht, die Vorteile der Möglichkeiten des schnell wachsenden IWMS-Markts zu nutzen.

Die Vorteile eines integrierten Managementtools

Es gibt viele unabhängige Softwaretools, die Ihnen beim Verwalten bestimmter Bereiche wie Energie, Wartung oder Reservierungen helfen können. Das Problem ist nur, dass diese Bereiche nicht unabhängig voneinander sind: sie sind in vielerlei Hinsicht miteinander verbunden. Sehen wir uns einige Beispiele an, um dies zu verdeutlichen:

  • Vorbeugende Wartung beeinflusst den Energieverbrauch
  • Verbessertes Lagermanagement vereinfacht die reibungslose Ausführung von Work-Orders
  • Dynamische Raum- und Arbeitsplatzreservierungen beeinflussen die Flächennutzung und -planung
  • Eine Änderung der Flächenzuteilung erfordert ggf. eine andere Kostenverteilung
  • Ein Auszug löst Work-Orders für Wartungsarbeiten aus
  • Renovierungsprojekte beeinträchtigen die Erträge aus kommerziellen Immobilien
  • Änderungen in der Leasingbilanzierung (FASB) beeinflussen die RE-Datenerfassung und Reporting-Anforderungen beträchtlich

Ein isolierter Ansatz für Facilitymanagement mit einzelnen Tools macht es nahezu unmöglich, diese Verbindungen zu sehen und deren Einfluss zu verstehen. Durch schlechte oder keine Integration treten außerdem mehr menschliche Fehler auf, da die Daten manuell geändert werden, und die unterschiedlichen Datendefinitionen führen zu unfundierten Entscheidungen. Unter dem Strich haben Unternehmen also nicht die Kontrolle über ihre Immobilien und erhalten keinen Gesamtüberblick.

Selbst wenn Sie zurzeit nur eine Software zur Verwaltung eines bestimmten Aktivitätsbereichs (z. B. vorbeugende Wartung) suchen, ist es immer eine gute Idee, eine Lösung in Betracht zu ziehen, die Teil einer modularen, integrierten Plattform ist. Dann können Sie mit einer Lösung anfangen und nach und nach – sobald Ihr Unternehmen es erfordert – andere Komponenten hinzufügen.

Integration auf mehreren Ebenen

Branchenexperten wie Gartner sind dafür: Zur Optimierung der Arbeitsplatzressourcen liefert eine integrierte Software-Suite die Funktionalität, die für eine ganzheitliche Prozesssteuerung sowie standardisiertes Reporting erforderlich ist. Es gibt jedoch noch andere Aspekte in puncto Integration, die Sie nicht außer Acht lassen sollten:

  • Nutzererfahrung: das Optimieren der Nutzererfahrung auf allen Ebenen (Internet, Mobilgeräte, interaktive Touchscreens und Kioske) steigert die effektive Akzeptanz seitens des Nutzers und trägt zu einer produktiveren Arbeitsumgebung bei
  • Hardwareintegration: Prüfen Sie, ob die IWMS/CAFM-Software mit externen Quellen wie Energiemessgeräten und Belegungssensoren verbunden werden kann. Wenn Ihr Unternehmen bereits in ein BMS investiert hat, sollte die Software ggf. in der Lage sein, auch Daten aus dem System zu integrieren, damit Sie Ihre bestehende IT-Investition weiterhin nutzen können.
  • Drittanbieterintegration: Die Integration von Anbieterdiensten in Ihre Geschäftsprozesse verbessert Ihre Möglichkeiten, die Qualität und Kosten dieser Dienste zu verfolgen. Dadurch könnten Sie beispielsweise Ihren Wartungsanbieter basierend auf dem tatsächlichen Objektzustand entlohnen. Zur Drittanbieterkonnektivität gehört außerdem das Erfassen von Daten aus CAD- und BIM-Systemen, um diese in eine Plattform oder unternehmensweite ERP-Software wie SAP zu integrieren.
  • Internet der Dinge (IoT): Die IoT-Integration kann Ihnen dabei helfen, eine bessere Arbeitsumgebung durch flexibles Flächenmanagement und effektive Bereitstellung von Ressourcen basierend auf tatsächlichen Nutzungsdaten aus Sensornetzen zu schaffen.

MCS Solutions arbeitet mit Unternehmen zusammen, um Synergieeffekte zwischen Immobilien-, Facility- und Arbeitsplatzmanagement zu schaffen. Besuchen Sie unsere Website, um mehr über die integrierten IWMS-/CAFM-Lösungen von MCS Solutions zu erfahren.