Wir leben in einer Welt, in der sich flexibles Arbeiten schnell zur neuen Normalität entwickelt. Das erzeugt einen Bedarf an flexiblen Räumlichkeiten, aber auch an intelligenten Diensten, die aus diesem Raum das Maximum herausholen. Die heutige Technologie treibt diese intelligente Arbeitsplatz-Revolution an und macht sie möglich. Hier übernehmen vor allem mit dem IoT vernetzte Technologien eine Schlüsselfunktion. Heutzutage verwenden Unternehmen immer häufiger Sensordaten, um neue Arbeitsplatz-Szenarien zu entwickeln. Diese reichen von Raum- und Komforterfassung bis hin zu Arbeitsplatzwegweizung, Umgestaltung von Workflows und Gebäudemanagement.

Wie planen Sie Ihre intelligente Arbeitsplatzstrategie am besten, um das volle Potenzial dieser Technologien auszuschöpfen?

Szenarioplanung für einen intelligenten Arbeitsplatz

Es gibt keine allgemeingültige Strategie für den Einsatz des IoT am Arbeitsplatz. Dies hängt ganz von Ihren Geschäftsprioritäten ab. Allerdings ÜBERWACHEN Unternehmen in der ersten Phase üblicherweise Parameter wie Gebäudebelegung, Komfort und Mitarbeiterzufriedenheit. Die Daten werden in Dashboards und Heatmaps wiedergegeben, um die Trends zu verstehen und die Entscheidungsfindung zu unterstützen. Im nächsten Schritt werden dieselben Daten häufig über interaktive Bildschirme und mobile Apps verfügbar gemacht, um die Gebäudenutzer in Echtzeit zu UNTERSTÜTZEN. In einer weiteren Phase verwenden Unternehmen häufig Sensordaten und intelligente Apps, um die Art und Weise zu VERÄNDERN, in der ihre Gebäude gemanagt und versorgt werden.

So können sich Unternehmen eine einmalige Investition in IoT-Sensoren für mehrere Szenarien zunutze machen, die dann in einem schrittweisen Ansatz eingeführt werden. Werfen wir einen Blick auf die 3 Kernelemente.

1. Überwachen

Der erste Anwendungsfall für viele Unternehmen ist zweifellos die Raumüberwachung. Das dürfte niemanden überraschen. Die Unterauslastung der Räumlichkeiten in Unternehmen an einem typischen Arbeitstag liegt weltweit bei etwa 30-40 %. Dank sensorischer Analysen zum besseren Verständnis der Gebäudebelegung sind enorme Einsparungen möglich. Mithilfe von Belegungsdaten können Leerstände reduziert und die Immobilienauslastung maximiert werden. Diese Daten geben auch Aufschluss über besser geeignete räumliche Anordnungen der Arbeitsfläche und helfen Arbeitsplatz-Managern, das optimale Verhältnis von Mitarbeiter pro Arbeitsplatz in einem aktivitätsbasierten Arbeitsumfeld zu bestimmen.

2. Unterstützen

Die sensorische Erfassung der Echtzeit-Belegung ist der Schlüssel zur Flächenoptimierung. Werden dieselben Daten allerdings über verschiedene Touchpoints wiedergegeben, können sie die Mitarbeiter außerdem dabei unterstützen, den Arbeitsplatz am produktivsten zu nutzen. Gebäudenutzer von heute erwarten eine ähnliche Interaktion mit ihrem Gebäude, wie in anderen Bereichen ihres Lebens: Über ihr Telefon. Daher ist das Anzeigen von Echtzeit-Platzverfügbarkeit auf einer mobilen App nicht länger eine Option, sondern ein Muss. Als zusätzliche Touchpoints können Kiosksysteme in stark frequentierten Bereichen eingesetzt werden oder ein Chatbot für alle, die ein eher gesprächsorientiertes Erlebnis bevorzugen.

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3. Verändern

Arbeitsplätze mit fester Raumaufteilung und zugewiesener Sitzordnung werden durch beweglichere Bürolandschaften ersetzt, die flexibles Arbeiten unterstützen. In gleicher Weise weicht die Serviceleistung nach festen Plänen und Zeitabläufen einem ergebnisorientierten Service-Modell. Diese neue, dynamische Form der Bereitstellung von Diensten stellt den Menschen in den Mittelpunkt und bündelt Leistungen dort, wo sie wirklich gebraucht werden. Sie wird von der tatsächlichen, in Echtzeit verfolgten Nutzung angetrieben. Darüber hinaus können Nutzer auch Dienstleistungen auf Abruf anfordern. Reinigungskräfte und Techniker erhalten visuelle Anweisungen auf mobilen Geräten und können auf einem Grundrissplan sehen, wo was zu tun ist. Ein Beispiel für ein solches Szenario ist der Cleaning Manager von COBUNDU™.

Nutzung vorhandener Daten (deren Existenz Ihnen gar nicht bewusst war)

Für eine rentable Nutzung des IoT am Arbeitsplatz genügt ein einziger Anwendungsfall, wie die Flächenoptimierung. Allerdings kann der Gewinn durch eine Kombination von Szenarien weitaus bedeutender sein. Immer häufiger nutzen Unternehmen Daten, die für ein bestimmtes Szenario gesammelt wurden, um andere Szenarien zu ermöglichen. Sie beschränken sich nicht länger auf das bloße Überwachen und Analysieren, sondern nutzen Live-Sensordaten, um mit ihren Räumlichkeiten und Diensten schneller auf Veränderungen reagieren zu können.

Es müssen auch nicht immer neue Sensoren installiert werden. Wahrscheinlich verfügen Sie bereits über eine Menge Gebäudedaten (z. B. Komfortdaten) in einem bestehenden Gebäudemanagementsystem. Dann ist es sinnvoll, diese Daten zu nutzen und über eine intelligente Gebäude-Plattform wie COBUNDU™ verfügbar zu machen.

Kontaktieren Sie uns, wir zeigen Ihnen gerne, wie Ihr Unternehmen von intelligenten Arbeitsplatz-Szenarien profitieren kann.